BUNDjugend Thüringen - ...und jetzt noch die Erde retten!

BuJu Fasten>>> 6 Wochen – 6 Challenges!
Und 6 BUNDJugendler, die mitmachen.
Du musst dich nur für eine entscheiden. <<<

Sechs Wochen mal aus dem Alltagstrott herauskommen, einmal im Jahr was Neues wagen.
Um diese Chance zu nutzen, möchten wir als BUNDJugend zum Umweltfasten aufrufen. Nimm dir die Fastenzeit als Anlass, um ein klein wenig die Umwelt zu schonen und neue Lebensfreuden zu entdecken. Denn wir glauben daran, dass viele kleine Schritte zu einer besseren Welt führen! Spar dir die Pappbecher für den Kaffee to go, fahr kein Auto sondern mit Fahrrad, Bus & Bahn, lass Fleisch links liegen, verringere konsequent deinen Müll, verzichte auf Milchprodukte oder versuch es mal ganz vegan, kaufe nur noch Produkte aus der Region, …
Die Möglichkeiten sind groß, also such dir eine Herausforderung für die nächsten 6 Wochen!

Die BUNDjugend wird das Umweltfasten auf Facebook und auf der Homepage begleiten, von eigenen Erfahrungen und Schwierigkeiten berichten und mit Tipps und Hintergrundinfos zum Durchhalten motivieren.

#1 – SICH REGIONAL ERNÄHREN – mit Gesine
Kaffee oder Kräutertee? Apfel oder Mango? Karotte oder Aubergine? Sahne oder Kokosmilch?
Schokolade oder Butterkeks?
Das Schöne an diesen Fragen ist: Es gibt immer eine Wahl.
Und eine Antwort kann sein: Immer die regionale Variante!
In der diesjährigen Fastenzeit wollen wir uns gemeinsam dazu animieren unsere Wahl häufiger zu Gunsten von Produkten aus der Region zu treffen. Die Region kann dabei Deutschland und angrenzende Länder, nur Deutschland oder Thüringen und Umgebung sein. Denn regionale Produkte zu kaufen bedeutet kurze Transportwege, frische Produkte, weniger Unterstützung von monokultureller Landwirtschaft, Stärkung lokaler Wirtschaft, Einhaltung von deutschen Umwelt- und Sozialstandards und vieles mehr. Wichtig ist, dass man einen Blick dafür bekommt, welche Rohstoffe dort wachsen und welche nicht.
Kakao oder Kaffee? In Deutschland ganz bestimmt nicht. Und trotzdem sind sie allgegenwärtig auf Tellern und in Tassen.
Lasst uns die Fastenzeit nutzen – zum Umgucken und Umdenken!

#2 – FLEISCHVERZICHT – mit Jonas
Sechs Wochen mal aus dem Alltagstrott herauskommen, einmal im Jahr was Neues wagen.
Diese Chance kannst du in dieser Fastenzeit. Daher werde ich mir als persönliche Herausforderung stellen in dieser Zeit konsequent auf Fleisch & Fisch zu verzichten. Warum ich meinen Lebensstil umstellen will? Schon lange stört mich die Art und Weise wie unser Fleisch produziert wird. Riesige
Ställe, kranke Tiere, massenhaft Antibiotika sowie der Schaden, welcher der Umwelt dadurch zugefügt wird: Methan in der Atmosphäre, Nitrat im Grundwasser, Überfischung der Ozeane und nicht zuletzt für den Futtermittelanbau abgeholzte Tropenwälder.
Das alles ist für mich Grund genug, mich wenigstens für diese Fastenzeit ein bisschen zu ändern. Und wer weiß, vielleicht bleibt ein bisschen was davon ja auch für’s restliche Jahr.

#3 – KEINE Milchprodukte – mit David
Die Produktion von Lebensmitteln ist einer der wesentlichen Faktoren für Treibhausgasemission und liegt in Deutschland in der Größenordnung der Emissionen durch Mobilität. Neben der Fleischproduktion nimmt die Erzeugung von Milchprodukten einen großen Anteil davon ein. Kühe produzieren besonders viel klimaschädliches Methan und Stickoxide. Die Haltung der Kühe entspricht dabei in vielen Fällen nicht dem Bild der glücklichen Kuh auf der Weide. Stattdessen leben Kühe oftmals in produktionsoptimierten Megaställen unter schlechten Bedingungen oder in ständiger Anbindehaltung. Dies wird daran deutlich, dass eine durchschnittliche Milchkuh heutzutage gerade einmal 3-4 Jahre alt wird, obwohl sie eigentlich 20 Jahre alt werden kann.
Besonders perfide ist die Tatsache, dass die Milchproduktion derzeit deutlich über dem eigentlichen Bedarf liegt. Das führt neben der enormen Belastung für die Umwelt auch zur andauernden Senkung des Milchpreises, was die Bauern dazu veranlasst, noch mehr Milch zu produzieren.
Produkte mit hohem Fettgehalt, wie z.B. Butter, Käse und Sahne besitzen dabei einen besonders hohen ökologischen Fußabdruck. Wie wäre es, wenn wir deshalb in den nächsten sechs Wochen versuchen würden, unseren Verzehr von Milchprodukten zu reduzieren oder vielleicht sogar ganz darauf zu verzichten. Alternativen gibt es bereits für viele Produkte. Statt Butter kann man auf Margarine und statt Kuhmilch auf Soja-, Reis- oder andere Milchalternativen setzen. Wie wäre es, statt zum Frischkäse zum veganen Brotaufstrich zu greifen? Probier es aus und nimm zusammen mit uns und vielen anderen am diesjährigen Umweltfasten teil.